Linke Propaganda
Mittwoch, 4. Januar 2006 um 10:43Aus Gründen der Ausgewogenheit sollte ich im US-amerikanischen Internet nicht nur liberale Websites lesen. Wenn die nun aber so viel lustiger und cleverer sind! Wie diese Pro-Choice-Propaganda:
die Kaltmamsell6 Kommentare zu „Linke Propaganda“
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4. Januar 2006 um 11:29
Bitte erklären Sie mir beide.
Ich verstehe nicht, was mein Uterus mit der Kirche anderer Leute zu tun hat, und warum ich nie wieder einen Kleiderbügel benutzen soll.
4. Januar 2006 um 11:34
Oh, in Amerika nehmen eine Menge christliche Fundamentalisten für sich in Anspruch, über alle Üterüsse der Welt bestimmen zu können, spätestens wenn sich darin befruchtete Eizellen befinden.
Der Kleiderbügel ist eines der zentralen Werkzeuge von Hinterhof-Abtreibungen, die überall dort boomen, wo Abtreibungen illegal sind. (Nicht lustig, gebe ich zu.)
4. Januar 2006 um 13:48
Ich bin ja geburtsmäßig Katholik und diese Kirche will nur katholische Embryonen beschützen, was mit Bestandserhalt ausreichend begründet werden kann.
Vor lange Zeit habe ich mal eine Nonne ziemlich an den Rand gebracht, als sie vehement gegen Abtreibung wetterte. Ich schlug ihr vor, eine Babyklappe am Kloster anzubringen und dann die Babys zu versorgen, die keiner haben will. Wollte sie dann auch nicht…….
Das mit den Kleiderbügeln ist ja ekelhaft, bääää. Ein Sud aus Dieffenbachia tuts doch auch, so wenigstens in Mittelamerika in Gebrauch.
1. Mai 2009 um 23:35
Frauen die nicht zu ihrer körperlichen Fähigkeit leben zu schenken stehen haben ein Problem.Und sind bedauernswert.
2. Mai 2009 um 9:47
Na endlich, Kaus: dreieinhalb Jahre nach dem Posting eine Gegenstimme. Und dann auch noch mit richtig überzeugenden Argumenten.
16. November 2009 um 12:03
Was ich immer nicht so recht verstehe: Warum sich denn die Abtreibungsbefürworter sich so sehr von den christlichen Fundamentalisten auf den Schlips getreten fühlen. Was sollen die denn anderes verkündigen? Ignoriert es doch einfach.
Von den Aufforderungen, sich zu bekehren, seine Sünden zu bekennen und zu bereuen, scheinen alle Nichtgläubigen immer viel weniger betroffen (bzw. werden sie wesentlich geräuschloser ignoriert), obwohl das Befolgen dieser Aufforderungen deutlich fundamentalere Auswirkungen auf das weitere Leben hätten, als eine unterlassene Abtreibung (behaupte ich jetzt mal).
Letztlich scheint mir eine Abtreibung eine doch sehr drastische Maßnahme gegen die abgetriebene Person zu sein, ohne dass diese auch nur gefragt wird. Und, Frau croco: Es gibt vielleicht nicht die Babyklappe an den Klöstern, aber es gibt viele ungewollt kinderlose Ehepaare, die liebend gerne ein von seiner biologischen Mutter nicht gewolltes Kind adoptieren würden (Ihr dürft mich jetzt steinigen)