Journal Montag, 3. Juni 2024 – Hochdruckarbeit, weiter Hochwasser
Dienstag, 4. Juni 2024 um 6:31Mittelgute Nacht mit nur einer längeren Angstpause im Schlaf.
Nachts hörte ich immer wieder lautes Regenrauschen, den Weg in die Arbeit ging ich unter Regenschirm in Landregen. Völlig überraschend wurde ich zu einem Umweg gezwungen, weil die Theresienwiese gesperrt war – ganz sicher nicht schon fürs Oktoberfest. Es brauchte eine Weile, bis ich den Anlass herausgefunden hatte: “Fan Fest Euro”.
Am Schreibtisch war ich schlau genug, ein paar dringende Dinge zu erledigen, bevor ich mein Postfach öffnete und Bällen hinterherhechelte.
Stress-Kopfweh ab 9 Uhr, uneinholbar für Ibu.
Mittags gewann ich langsam Übersicht und musste nicht mehr drei Dinge gleichzeitig erledigen, darunter Reiseumbuchungen, weil München Hauptbahnhof aus vielen Richtungen überhaupt nicht erreicht werden konnte. Dass mich – wenig überraschend – die Nachricht von persönlicher Flut-Betroffenheit einiger Kolleg*innen erreichte, also so richtig mit aller Besitz kaputt, verdüsterte die Stimmung.
Zu Mittag gab es dann Mango mit Sojajoghurt und Leinsamenschrot.
Doch mit dem Abfallen der akuten Spannung verschwand erstmal auch meine Konzentrationsfähigkeit, ich konnte kaum geradeaus schauen. Aufregung um aufwändige Reiseabrechnungen stellte die Konzentration wieder her.
Kräftiger Regen bis zum späten Nachmittag mit nur wenigen Pausen. Der Pegel der Isar stieg gleich mal wieder.
Später Feierabend, ich war sehr erschöpft. Aber ich kam im Trockenen heim, kaufte unterwegs im Vollcorner und Drogeriemarkt ein.
Zu Hause nahm ich mir die Zeit für Pilates: Die Gymnastik tat mir sehr gut, und die Freundlichkeit von Gabi Fastner entspannte mich.
Zum Nachtmahl hatte Herr Kaltmamsell die Salade niçoise gemacht, die es am Samstagabend als Vorspeise geben sollte.
Das war wirklich köstlich. Zum Nachtisch gab es die letzten Portionen Crème Brûlée. Und noch ein wenig Schokolade.
Letzter Blick auf den Isarpegel vor dem Einschlafen, hoffentlich würde er unter Meldestufe 3 wieder sinken.
§
Zur Erinnerung: Nächsten Samstag Demo auf dem Königsplatz “Rechtsextremismus stoppen – Demokratie verteidigen”.
§
Jetzt ist er online: Der sehr (bitter) unterhaltsame und lehrreiche re:publica-Vortrag von Leonhard Dobusch “Boom, Bust und Benko: Was kümmert uns die Millionenpleite?”
https://youtu.be/STuLqttFrbc?si=IbuOLR-0x9qMo_OJ
1 Kommentar zu „Journal Montag, 3. Juni 2024 – Hochdruckarbeit, weiter Hochwasser“
Sie möchten gerne einen Kommentar hinterlassen, scheuen aber die Mühe einer Formulierung? Dann nutzen Sie doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein, Sternchen darüber und darunter kennzeichnen den Text als KOMMENTAROMAT-generiert. Sie müssen nur noch die Pflichtfelder "Name" und "E-Mail" ausfüllen und den Kommentar abschicken.
4. Juni 2024 um 8:25
Danke für den link zu Dobusch. Sehr interessant, wenn auch im Ganzen einen Hauch atemlos, man hat den Eindruck, er denkt schneller als er reden kann …