Sonntag!

Sonntag, 26. September 2010 um 20:42

Über Trampelpfade gibt es ja zahlreiche Studien: Wie sie entstehen, warum sie sich nicht verhindern lassen – manche Grünanlagenplaner überlassen das Legen von Wegen gleich den Tramplern und legen die offiziellen Wege drüber. Vielleicht funktioniert das mit Abfalleimern auf dem Oktoberfest ähnlich?

Dieses Schild war mehrfach an dem Fahrgeschäft „Amazonas“ angebracht.

Ob damit wohl die Horden Volontäre aus aller Welt abgehalten werden sollten, die nach Reportagemöglichkeiten über die Akteure in dieser Bahn anfragen?

§

Leseempfehlung: Die bloggende Klinikgynäkologin „Heldin im Chaos“.

Allerdings – was die Mähr von „Risse lassen sich besser versorgen als Schnitte“ angeht – DA muß ich mittlerweile als Quasi-Fachfrau doch ein bisschen lachen, denn wer DAS geschrieben hat, kann noch nicht allzuviele Dämme genäht haben. Es GIBT Risse, die hast du wirklich zack-zack in keiner Zeit versorgt. Und solche, da klöppelst du dir ein halbes Chanel-Kostüm, bis endlich wieder alles dort ist, wo es hin gehört.

(Die Kommentare, gestehe ich, lasse ich lieber ungelesen.)

die Kaltmamsell

8 Kommentare zu „Sonntag!“

  1. Malte Widenka meint:

    Das Gyn-Blog lese ich ja auch ganz gerne, schon alleine um zu verstehen, worüber meine Frau mir abends berichtet.
    Warum allerdings (und das ist nicht nur in diesem Medizin-Blog so) so viele Kommentare über die eigene Arzterfahrung abgegeben werden, was häufig auch noch nur am Rande mit dem Blogeintrag etwas zu tun hat, erschliesst sich mir nicht.

  2. Nathalie meint:

    Jedes Mal denk ich mir – ich muß diese “Mülleimer” endlich mal fotografieren. Und tat es nie. :-) Danke!

    (Am Eingang zum Oktoberfest gibt es einen großen Briefkasten. In den seltenen Fällen, in denen ich auf der Wiesn eine Postkarte schreibe und ins Ausland schicken möchte, scheue ich mich davor, die Karte gleich dort einzuwerfen – aus Furcht, was wohl außer Briefen und Karten so alles in dem Kasten landet.)

  3. Sandra meint:

    Mülleimer gibt es seit dem Attentat nicht mehr auf dem Oktoberfest. Am nächsten Tag ist dennoch alles wieder blitzsauber.

  4. Schlosswiler meint:

    Naja zu Geisterbahnen hab’i einfach a gschtörts Verhältnis, als Schlossgeist…

  5. walküre meint:

    Auf der Wiesn gibt es tatsächlich keine Mistkübel, weil man glaubt, so potentiellen Attentätern ihr Vorhaben zu erschweren ??? O sancta simplicitas !

  6. barbara meint:

    Ehem, liebe Frau Kaltmamsell, Sie tun recht daran, sich die Kommentare nicht anzutun.
    So genau will man’s ja gar nicht wissen.
    Diese Muttertiere, die alle, leiden an verbaler Diarrhoe.

  7. Sabine meint:

    @Malte, Männer erzählen sich heutzutage wohl eher selten von ihren Erfahrungen aus der Schlacht; Frauen breiten aber mit großem Genuß ihre Schlachtenstories aus dem Kreißsaal aus. Ist ja auch dank der damit einhergehenden auszuhaltenden Schmerzen und Ängste ein absolut unvergessliches Erlebnis, mit – dank Menschen wie der Chaosheldin -heutzutage fast immer glücklichem Ausgang. Mir haben bei der Lektüre dieses sehr vergnüglichen Blogs selber die Finger gejuckt, kann immerhin mit einer seltenen Komplikation (das Äquivalent eines hufedonnernden Kavallerieangriffs) aufwarten.

    Ärzten geht es in diesem Punkt wahrscheinlich wie Pfarrern und Psychologen und Lehrern, bei denen jeder sein persönliches Erleben des Fachbereichs los werden will.

    Nochmals danke für den Lesetipp.

  8. Malte Widenka meint:

    Ah, tun Frauen das? Wer hätte das vermutet…

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